Der Teil des Tages, für den niemand zuständig ist
Für die Reportage gibt es einen Vertrag. Für die Torte, die Musik und den Shuttle auch. Für die dreihundert Bilder, die achtzig Gäste an dem Abend machen, gibt es niemanden – und genau die fehlen dem Paar hinterher am meisten, weil sie die Perspektiven zeigen, die kein Fotograf hat.
Das ist die einzige Lücke im Ablaufplan, die sich in einer Minute schließen lässt. Du legst pro Hochzeit ein Event an, der Code kommt zu den Tischkarten in den Druck, und am Abend sagt der Trauzeuge ihn einmal an. Die Gäste müssen nichts installieren und kein Konto anlegen – sonst machen die über Sechzigjährigen nicht mit, und genau die haben die Bilder von der Trauung.
Ein Hinweis, der in der Planung leicht untergeht: Die Speicherfrist läuft ab dem Anlegen des Events, nicht ab dem Hochzeitsdatum. Legst du bei Vertragsabschluss im Februar ein kostenloses Event für eine Hochzeit im August an, ist es im August gelöscht. Entweder du legst es in der Hochzeitswoche an, oder du nimmst gleich den bezahlten Tarif für 19,99 €, dann steht die Galerie 12 Monate und der Code darf früh in den Druck.