Wie erstellt man einen QR-Code für ein Google-Fotos-Album?
Ihr braucht keinen Generator: Google Fotos erstellt den QR-Code fürs Album selbst, unter „Teilen“. Der Haken: Wer Fotos hinzufügen will, muss sich mit einem Google-Konto anmelden. Eventphoto.io braucht weder Konto noch App; kostenlos sind 20 Fotos pro Gast, der bezahlte Tarif kostet 19,99 € einmalig. Unten: Googles Schritte und wo das Album auf einer Hochzeit an Grenzen stößt.
Was es kostet
- Kostenlos: 20 Fotos pro Gast, 14 Tage ab Erstellung gespeichert
- Bezahlt: 19,99 € pro Event, unbegrenzt Fotos und Videos pro Gast, bis zu 12 Monate gespeichert
- Einmalzahlung. Kein Abo, keine Kosten pro Gast.
Wie geht das in Google Fotos, Schritt für Schritt?
Vier Schritte, alle in der Google Fotos App, und der QR-Code kommt von Google selbst:
- Öffnet Google Fotos mit eurem Google-Konto, legt ein Album für die Hochzeit an und gebt ihm einen Namen, den die Gäste wiedererkennen, etwa „Hochzeit Anna & Jonas“.
- Öffnet das Album und erstellt einen Link zum Teilen. „Wenn du einen Link erstellen und teilen möchtest, tippe auf ‚Link erstellen‘.“ „Jeder, der über diesen Link verfügt, kann das Album ansehen.“
- Achtet darauf, dass die Gäste nicht nur ansehen, sondern auch hinzufügen dürfen. Für ein Album mit Linkfreigabe schreibt Google: Es „kann sich jeder, der über den Link verfügt, die Fotos ansehen und Fotos hinzufügen“.
- Holt euch den QR-Code. Googles Schritte für den QR-Code: in der Google Fotos App anmelden, ein Album auswählen, „Tippe auf ‚Teilen‘ und dann ‚QR-Code anzeigen‘.“ „Wenn du den QR-Code für dein Album offline teilen oder ausdrucken möchtest, kannst du einen Screenshot davon erstellen.“
Bevor der Code in Druck geht: Scannt den Screenshot mit einem Handy, das nicht in eurem Konto angemeldet ist, und versucht, ein Foto hinzuzufügen. Dieser eine Test zeigt euch genau, was eure Gäste erleben werden.
Brauchen die Gäste ein Google-Konto?
Zum Hochladen ja, nach Googles eigenen Schritten. Googles Schritte zum Hinzufügen: die Google Fotos App öffnen, „Melden Sie sich in Ihrem Google-Konto an.“, das Album öffnen, auf „Zu Album hinzufügen“ tippen, die Fotos auswählen, auf „Fertig“ tippen. Ansehen darf jeder mit dem Link, hinzufügen nicht. „Wenn dein Kontakt kein Google-Konto hat, kannst du ihm einen Link senden oder die Bilder über eine andere App teilen.“
Auf einer Hochzeit wiegt das schwerer, als es klingt. Wer kein Google-Konto hat oder um zehn Uhr abends das Passwort nicht mehr weiß, ist oft die Tante oder der Opa mit genau den Fotos, die ihr am liebsten hättet. Viele iPhone-Gäste haben die App gar nicht installiert. Und jeder, der an dieser Stelle aufgibt, ist eine Handy-Galerie, die ihr nie zu sehen bekommt.
Wo stößt ein Google-Fotos-Album auf einer Feier an Grenzen?
An vier Stellen, alle aus Googles Hilfeseiten, gelesen am 31. Oktober 2026:
- Speicher. „Zu jedem Google-Konto gehören bis zu 15 GB Speicherplatz“, geteilt von Gmail, Google Drive und Google Fotos. „Wenn kein Speicherplatz mehr frei ist, können Sie keine neuen Fotos und Videos speichern.“
- Qualität. Mit „Speicherplatz sparen“ gilt: „Wenn ein Foto größer als 16 MP ist, wird die Größe auf 16 MP reduziert.“ In Originalqualität werden Fotos und Videos dagegen „mit derselben Auflösung gespeichert, mit der sie aufgenommen wurden“. Welche Einstellung gilt, hängt am Konto, nicht an euch.
- Größe. „Einem Album können Sie bis zu 20.000 Fotos oder Videos hinzufügen.“
- Aufräumen. „Wenn Sie jemanden aus einem Album entfernen, werden alle Fotos oder Kommentare dieser Person entfernt.“ Wer die Linkfreigabe aus- und wieder einschaltet, bekommt einen neuen Link: „Der alte Link funktioniert dann nicht mehr.“ Ein gedruckter QR-Code mit dem alten Link funktioniert dann auch nicht mehr.
„Um zu verhindern, dass andere Nutzer Fotos hinzufügen, deaktivieren Sie unter ‚Optionen‘ die Möglichkeit zum Freigeben.“ Das ist praktisch in der Woche nach der Hochzeit, wenn das Album nicht mehr wachsen soll.
Quelle. Google-Fotos-Hilfe auf Deutsch, gelesen am 31. Oktober 2026; was in Anführungszeichen steht, ist wörtlich zitiert. Google Fotos ist eine Marke von Google; wir stehen mit Google in keiner Verbindung.
Wann reicht ein Google-Fotos-Album?
Wenn die meisten Gäste Google Fotos ohnehin nutzen, die Runde klein ist und im Konto genug Platz frei ist. Ein Abendessen mit Freunden, die alle ein Android-Handy haben, ist ein guter Fall, und es kostet nichts. Für eine Hochzeit mit hundert Gästen und allen möglichen Handys passt es schlechter, denn genau die Anmeldung ist der Schritt, an dem Leute aussteigen.
Was geht stattdessen, ganz ohne Konto?
Eine Galerie per QR-Code, die für eure Feier gemacht ist. Bei Eventphoto.io legt ihr das Event mit einem Namen und einer E-Mail-Adresse an, und der QR-Code ist sofort da: Ihr ladet ihn auf eurer Gastgeberseite herunter und druckt ihn aus, im kostenlosen wie im bezahlten Tarif. Die Gäste scannen ihn mit der Handykamera, ob iPhone oder Android, tippen die PIN und ihren Vornamen ein und wählen die Fotos aus ihrer Galerie im Browser aus. Keine App, kein Konto, kein fremder Speicher. Jede Datei wird so gespeichert, wie das Handy sie geschickt hat, auch HEIC vom iPhone. Wer den QR-Code scannt oder den Event-Code eingibt, sieht dieselbe private Galerie – genau das macht sie auf der Feier so lebendig. Öffentlich ist nichts, und bei Google taucht nichts auf. Das Event verwalten und alles auf einmal herunterladen könnt nur ihr über eure Gastgeberseite.
Der kostenlose Tarif nimmt 20 Fotos pro Gast an, ohne Obergrenze bei der Gästezahl; die 14 Tage laufen ab dem Anlegen des Events, nicht ab dem Festtag, legt das Event also in der Woche der Hochzeit an. Der bezahlte Tarif kostet 19,99 € einmalig, kein Abo, mit unbegrenzt vielen Fotos und Videos pro Gast und 12 Monaten ab dem Upgrade. Auf eurer Gastgeberseite fordert ihr alle Dateien als ein ZIP an. Den Download-Link bekommt ihr per E-Mail, meist innerhalb weniger Minuten – im kostenlosen Tarif genauso, ohne Aufpreis. Mehr zum Code selbst: QR-Code für Hochzeitsfotos; wie lange er funktioniert: Läuft der QR-Code für die Hochzeitsfotos ab?
Was es nicht ist: eine Foto-App für eure eigene Sammlung, ein Ort, an dem Bilder für immer liegen, und es ersetzt nicht euren Fotografen. Das Event endet, wenn seine Zeit abgelaufen ist, und dann werden alle Dateien gelöscht. Ladet das ZIP also vorher herunter.
Fragen zum Google-Fotos-QR-Code, beantwortet
Können Gäste ohne Google-Konto Fotos ins Album hochladen?
Nach Googles eigener Anleitung nicht: Zum Hinzufügen öffnet man die Google Fotos App und meldet sich im Google-Konto an. Ansehen kann das Album jeder mit dem Link. Für Menschen ohne Google-Konto rät Google, ihnen einen Link zu senden oder eine andere App zu nehmen.
Brauche ich einen QR-Code-Generator?
Nein. Im Album auf „Teilen“ tippen und „QR-Code anzeigen“ wählen; Google erzeugt den Code selbst. Zum Ausdrucken empfiehlt Google, einen Screenshot davon zu machen. Ein Generator von außen bringt nur eine zusätzliche Fehlerquelle mit, wenn er dynamische Codes erzeugt.
Kann ich das Hochladen nach der Hochzeit stoppen?
Ja. Unter „Optionen“ im Album lässt sich abschalten, dass andere Fotos hinzufügen; ansehen können sie es weiter. Vorsicht beim Aufräumen: Wer die Linkfreigabe aus- und wieder einschaltet, bekommt einen neuen Link, und der alte Link samt gedrucktem QR-Code funktioniert nicht mehr.
Ist ein Google-Fotos-Album für die Hochzeit kostenlos?
Ja, ein Album zu teilen kostet nichts. Laut Google hat ein Google-Konto nur begrenzt kostenlosen Speicherplatz, und den teilen sich Gmail, Google Drive und Google Fotos. Eventphoto.io ist kostenlos für 20 Fotos pro Gast und 14 Tage, ganz ohne Google-Konto; der bezahlte Tarif kostet 19,99 € einmalig.
Was ist der Unterschied zu einer Galerie per QR-Code?
Der Google-Code öffnet ein Album, für das man zum Hochladen ein Google-Konto braucht. Eine Galerie per QR-Code öffnet eine Webseite, auf der Gäste ohne App und ohne Konto hochladen; alles kommt in eine private Galerie für eure Feier, und ihr ladet am Ende alles als ein ZIP herunter.