Vier Kriterien, an denen sich das entscheidet
Erstens: Hürden für die Gäste. Kein Download, kein Konto, keine Anmeldung. Der Gast hält die Kamera auf einen Code auf dem Tisch und lädt aus dem Browser hoch. Das klingt nach einer Kleinigkeit und ist der ganze Unterschied – die Beteiligungsquote entscheidet, wie voll die Galerie am Ende ist, und jede Hürde kostet Leute, die sonst mitgemacht hätten.
Zweitens: das Preismodell. Einmal pro Event zahlen schlägt jedes Abo. Im kostenlosen Tarif lädt jeder Gast bis zu 20 Fotos mit je höchstens 10 MB hoch, und die Galerie bleibt 14 Tage offen; der bezahlte Tarif kostet 19,99 € einmalig pro Event und bringt unbegrenzt viele Fotos und Videos pro Gast, Videos bis 200 MB und 12 Monate (365 Tage) Galerie. Drittens: Datenschutz, und zwar nachprüfbar statt als Siegel. Wichtig ist, was tatsächlich gilt – Gästeseiten sind für Suchmaschinen gesperrt, nichts ist öffentlich, ihr könnt eine PIN davorsetzen, und beim Ablauf wird gelöscht. Die Dateien liegen auf Servern in Europa, in London, und werden nach Ablauf des Events automatisch gelöscht. Was genau wie lange gespeichert wird, steht in der Datenschutzerklärung.
Viertens, und das wird am häufigsten übersehen: was nach der Hochzeit passiert. Ihr solltet alles in einem einzigen Download sichern können und genau wissen, wie lange die Galerie steht. Wichtig dabei – die Speicherfrist läuft ab dem Anlegen des Events, nicht ab dem Hochzeitstag. Wer ein kostenloses Event im Frühjahr für eine Hochzeit im Sommer anlegt, findet im Sommer nichts mehr vor. Über euren Gastgeber-Link fordert ihr alle Dateien als ein ZIP an. Den Download-Link bekommt ihr per E-Mail, meist innerhalb weniger Minuten – im kostenlosen Tarif genauso, ohne Aufpreis.